Schule für Shiatsu
Hamburg, D

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Die Schule für Shiatsu Hamburg wurde 1987 als eine der ersten europäischen Shiatsu-Schulen gegründet. Unter Leitung des Arztes Wilfried Rappenecker sind die therapeutischen Möglichkeiten des Shiatsu ein Schwerpunkt dieser Ausbildung. Die für das gezielte therapeutische Arbeiten wichtigen energetischen Aspekte dieser Körperarbeit werden eingehend, mit viel praktischen Anteilen und viel Zeit für die Entwicklung der Teilnehmer, vermittelt.


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Faszien Einführungstag

mit Andreas Haas

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Innerhalb des Bindegewebes sich die Strukturen zu faszialen Zügen verbinden, welche mit der Muskulatur myofasziale Einheiten bilden sowie Funktionsketten für Bewegung und Statik. Diese ähneln in verblüffender Weise den östlichen Meridianen, laut aktueller Studien beträgt die Übereinstimmung > 90%.

An diesem Tag werden wir durch die Einführung in die Struktur von Faszien und ihrer Relevanz für die Arbeit mit Meridianen betrachten, die Theorie dann mit prktischen Übungen umsetzen.Es geht darum die Struktur der Faszien in Bezug zu den Meridianen zu ertastent und in praktischen Übungen mit ihnen zu arbeiten. 

Inhalte werden unter anderem sein:
  • die „Anatomie“ der Leitbahnen (strukturelle Betrachtung der Meridiane)
  • tendino-muskuläre Meridiane und ihr somatischer und viszeraler Bezug 
  • Das 6-Schichten Modell und die faszialen Laminae (Ebenen) 
  • Palpation der faszialen Laminae
Dieser Einführungstag richtet sich an alle Shiatsu-Praktiker*innen, Craniosacral-Behandler*innen, Physiotherapeut*innen, Osteopath*innen, und Interessent*innen anderer Körperarbeiten, die mit diesem Seminar ihre Kenntnisse der Faszienarbeit bei uns vertiefen und wiederholen möchten, sowie all jene, die sich neu mit dieser Herangehensweise t von Faszien und Shiatsu beschäftigen möchten.
Wenn keine Vorkenntnisse in Faszienarbeit und Grundlagen besteht ist dies ein idealer Einstieg für das Seminar vom 08. - 10. April 2022, Faszien als Organ der Interaktion und Kommunikation mit Andreas Haas.
Kenntnisse in Shiatsu sind nicht Voraussetzung, lediglich Kenntnisse in Anatomie und Meridianverläufen.

9,5 UE (à 50 min.)

Bei frühzeitiger Anmeldung bis 4 Wochen vor Kursbeginn: € 150,-
Bei später Anmeldung (weniger als 4 Wochen vor Kursbeginn): € 195,-

H22FEIN1 am 07.04.2022 
zur Anmeldung

Faszien als Organ der Interaktion und Kommunikation

Faszien bilden ein singuläres, dreidimensionales Organ, das den gesamten Körper durchzieht und alle Strukturen des Organismus einbettet. Interaktion ist ein Ausdruck der Lebendigkeit und findet auf mikroskopischer und makroskopischer Ebene statt. Im interstitiellen/mikrokosmischen Raum erfolgt intrazelluläre Kommunikation innerhalb der bindegewebigen Matrix; im makroskopischen Raum findet Kommunikation zwischen allen Organen, Geweben, Gefäßen, Nerven und dem Bewegungsapparat im faszialen Netzwerk statt.
Dieses Netzwerk bildet die Form und die Gestalt des Organismus. Gleichzeitig ist es unser größtes Sinnesorgan und unser wichtigster Raum für Interozeption (Innen- und Eigenwahrnehmung). Das vegetative Nervensystem repräsentiert sich in unserem faszialen System und somit bilden Faszien den Ausdruck unseres Fühlen, Wollens, unserer Stimmungslage und Emotion.

Der Ausdruck des Vegetativums spiegelt sich in der Gestaltung unseres Lebens, unseres Körpers und unserer Haltung wider.
Interaktion und Kommunikation mit unserer Umgebung und unseren Mitmenschen ist ebenfalls ein Ausdruck unseres Vegetativums. Und die fasziale Ebene immer beteiligt.
Die oberflächlichste Faszienschicht, die Fascia superficialis ist die Repräsentanz unseres tiefsten Innersten und kommuniziert nonverbal in Form von Mimik, Gestik und Oberflächenbeschaffenheit.

Somit sind Faszien das Organ der Kommunikation zwischen alles Bestandteilen des Einzelorganismus (Zellen, Geweben, Organen) und das Organ der sozialen Interaktion.

In diesem Seminar nähern wir uns dem faszialen System von verschiedenen Seiten:
Wir betrachten die fasziale Kontinuität in allen Bereichen, Ebenen und Schichten und wir erforschen die regionalen Besonderheiten der Morphologie (Qualität und Beschaffenheit). Daraus leiten wir die Möglichkeiten der Interaktion ab und erfahren die dreidimensionale Kontinuität.
Die Innervation der Faszien lässt uns die Räume für Außen- und Innenwahrnehmung erkennen und gibt uns Einblick in die Entstehung unseres Selbstbildnisses und der Eigenwahrnehmung. Die vegetative Betrachtung der Faszien aus Sicht der Polyvagaltheorie ermöglicht es uns, den Schnittpunkt unserer Emotion und Stimmungen zu Form, Haltung und Gestalt zu finden.

Zahlreiche praktische Übungen der Palpation und Interaktion mit dem faszialen Gewebe ermöglichen uns die Kontaktaufnahme mit unserem „Organ des Inneren“.

25 UE (á 50 min.)

Normalpreis: € 470,—
Frühbucher bis 4 Wochen vor Kursbeginn: € 400,--

H22FOI1 08.04.2022 bis 10.04.2022
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